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Umwelt+Natur

Es grünt so grün

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Bald Realität oder nur ein Hirngespinst? Ackerbau in Hochhäusern. Foto: VINCENT CALLEBAUT ARCHITECTURES - WWW.VINCENT.CALLEBAUT.ORG
Ackerland wird immer knapper. Felder gehen durch Bebauung, Versalzung oder Erosion verloren und schon jetzt zeichnet sich ab, dass die wachsende Zahl der Menschen bald nicht mehr mit ausreichend Nahrung versorgt werden kann. Außerdem werden die Ernten häufig durch Dürren, Überschwemmungen und Insektenplagen vernichtet. Deswegen haben einige Wissenschaftler jetzt im wahrsten Sinne hochfliegende Pläne: Sie wollen die Landwirtschaft in die Städte verlegen. In der aktuellen Ausgabe von bild der wissenschaft stellt bdw-Autor Klaus Jacob diese Pläne vor.

„Ackerbau im elften Stock“ hat Jacob seinen Artikel überschrieben. Und was wie Science Fiction klingt, soll nach dem Willen von Wissenschaftlern wie Dickson Despommier von der New Yorker Columbia University schon bald Realität werden. Er hat bereits 1999 den Begriff „Vertical Farming“ geprägt und träumt davon, ganze Hochhäuser in Städten als landwirtschaftliche Flächen zu nutzen. Klaus Jacob wollte wissen, ob das nur Hirngespinste sind und hat deshalb aufwendig recherchiert und mit zahlreichen Forschern gesprochen. Er war überrascht, wie viele verschiedene Konzepte es inzwischen für Vertical Farming gibt. Er stellt sie im Januar-Heft von bdw vor und zeigt auf, welche Möglichkeiten bestehen, sie zu verwirklichen.

Mehr Pflanzen in die Städte

Bei seinen Recherchen stieß Klaus Jacob auch noch auf einen ganz anderen Aspekt. Mittlerweile beschäftigt sich ein eigener Wissenschaftsbereich mit dem Thema, das Klima in Städten durch gezielt angelegte Grünflächen entscheidend zu verbessern – sei es durch Parks oder die Begrünung von Häuserfassaden. Dabei stieß der Autor auch auf ein besonders außergewöhnliches Projekt: Der Stuttgarter Baubotaniker Ferdinand Ludwig stellt Häuser aus lebenden Bäumen her. Jacob stellt Ludwig ausführlich vor. Allerdings zeigt der Artikel auch auf, dass mehr Grün nicht automatisch bessere Luft bedeuten muss. Welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche nicht, lesen Sie im Januar-Heft von bild der wissenschaft. Und mit Sicherheit finden Sie darin auch Anregungen, wie Sie Ihr eigenes Heim mit mehr Grün optimieren können.

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