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Fieberkrämpfe schaden dem Gedächtnis nicht

Fieberkrämpfe schaden der Entwicklung des Gehirns von Kleinkindern offenbar nicht. In Gedächtnistests schnitten Grundschulkinder, die in den ersten Lebensjahren Fieberkrämpfe hatten, sogar besser ab als Gleichaltrige ohne Anfälle. Das berichten chinesische Forscher in der Fachzeitschrift „Neurology“.

„Kinder mit Fieberkrämpfen zeigten keinerlei Beeinträchtigung in ihrer geistigen Entwicklung“, sagt Studienleiter Chao-Ching Huang von der Nationalen Cheng-Kung-Universität in Tainan, Taiwan. „Zu unserer Überraschung schnitten diese Kinder in fast allen Tests, die das Arbeitsgedächtnis betreffen, besser ab.“ Im Arbeitsgedächtnis wird beispielsweise die Form eines fehlenden Puzzleteils gespeichert, während man es sucht.

Die Ergebnisse gelten allerdings nicht für Säuglinge: Beginnen die Fieberkrämpfe vor dem ersten Geburtstag, sei das Risiko für geistige Defizite überdurchschnittlich hoch, meint Huang.

Fieberkrämpfe kommen häufig vor. Laut Huang sind zwischen zwei und vier Prozent der Kinder unter fünf Jahren betroffen.

Marianne Diehl
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