Futter für den Regenwurm - wissenschaft.de
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Umwelt+Natur

Futter für den Regenwurm

Bürostühle, die in dieses Schema passen, gibt es bereits. Aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Das alte Handy ist in naher Zukunft vielleicht kein Elektroschrott mehr, sondern Nährstoff für das neue. Illegale Deponien in Nigeria oder in China könnten damit der Vergangenheit angehören. Vom Auto über den Fernseher bis zum Kühlschrank und zur Sofagarnitur – alles befindet sich womöglich schon bald in einem Kreislauf. Man stelle sich das einmal vor: eine Welt ohne Müll. Ohne Verbrennungsanlagen und Rohstoffengpässe. Denn wir verbrauchen dann nichts mehr, sondern nutzen alles immer wieder neu. Michael Braungart spricht bereits von der „nächsten industriellen Revolution“. Lesen Sie dazu unsere Titelgeschichte oder besuchen Sie vom 12. bis zum 14. November die Nutec, die neue Fachmesse für zukunftsfähige Erzeugnisse, die von Chemie-Professor Braungart und seinem Team entwickelt wurde. Dort präsentieren Unternehmen aus aller Welt Produkte, die zum Shoppen animieren und mit denen sich vielleicht sogar die Welt verbessern lässt. In jedem Fall erwarten die Regenwürmer ganz neue Arbeitsfelder – mit T-Shirts, Teppichböden und BHs als Futter.

Ihr


Dr. Horst Hamm, stellv. Chefredakteur

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Wissenschaftslexikon

Lis|te|ria  〈f.; –, –ri|en od. –ri|ae [–ri:]; Med.〉 bakterieller Krankheitserreger, der z. B. in Exkrementen vorkommt [nach dem brit. Chirurgen J. Lister, ... mehr

Ex|sik|ka|tor  〈m. 23; Chem.〉 mit Wasser entziehenden Chemikalien beschicktes gläsernes Gefäß zum Trocknen wasserhaltiger u. zum Aufbewahren wasserfreier chem. Präparate [zu lat. exsiccare ... mehr

Karp|fen|laus  〈f. 7u; Zool.〉 zu den Fischläusen gehörender parasitischer Krebs, im Süßwasser auf zahlreichen Fischarten, vor allem Karpfen, auch auf Kaulquappen u. Molchen: Argulus foliaceus

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