GEFÄHRLICHE BIOENERGIE - wissenschaft.de
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GEFÄHRLICHE BIOENERGIE

Maximal ein Zehntel des weltweiten Energiebedarfs könnte bis zum Jahr 2050 durch Biomasse gedeckt werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Tim Beringer und Wolfgang Lucht argumentieren, dass bei einer stärkeren Nutzung von Bioenergie zu viele Anbauflächen für Nahrungsmittel wegfallen würden. „Unsere Modellrechnung zeigt außerdem“, erklärt Lucht, „dass weltweit Waldflächen in Plantagen umgewandelt werden müssten, wenn Bioenergie-Pflanzen in größerem Umfang angebaut würden.“ Dies wirke sich schon allein durch die Freisetzung des gebundenen Kohlenstoffs negativ auf die Energiebilanz aus. Die Wissenschaftler warnen deshalb davor, den Klimawandel mit Bioenergie begrenzen zu wollen. Dadurch könnten Schäden angerichtet werden, die mit den Folgen des Klimawandels vergleichbar wären. Aber, schränken sie ein, Biomasse könne auf jeden Fall einen Teil der Kohlekraftwerke bei der Stromproduktion ersetzen.

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