Gen macht Holz hart - wissenschaft.de
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Umwelt+Natur

Gen macht Holz hart

Wissenschaftler der Technischen Universität in Michigan haben ein Gen entdeckt, dass den Harthölzern die Festigkeit gibt. Dieses Gen kommt nur in Harthölzern wie Eiche, Ahorn oder Pappel, aber nicht in Nadelbäumen mit ihrem weichen Holz vor, schreiben sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Plant Cell“.

Laigen Li und seine Arbeitsgruppe pflanzten das entsprechende Gen aus Pappeln Kolibakterien ein. Sie fanden, dass von dem Gen ein Holzstoff, ein spezielles Lignin, im Baum produziert wird.

Das Gen brachte den Harthölzern Vorteile gegenüber den in der Evolution früher entstandenen Weichhölzern: Das spezielle Lignin macht das Holz nicht nur hart und damit weniger anfällig gegenüber Wind und Wetter, sondern es ist für Fressfeinde auch giftig.

Susanne Donner
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Wissenschaftslexikon

Hand|trom|mel  〈f. 21; Mus.〉 mit der Hand (ohne Stock od. Schlägel) geschlagene Trommel

che|misch  〈[çe–], süddt., österr.: [ke–] Adj.〉 die Chemie betreffend, auf ihr beruhend, mit Stoffumwandlung verbunden ●  ~es Element, ~er Grundstoff mithilfe chem. Methoden nicht weiter in einfachere Stoffe zerlegbarer Grundbestandteil der Materie; ... mehr

Mu|sette  〈[myzt] f. 10; Mus.; 17. Jh.〉 1 verfeinerte französische Form des Dudelsacks 2 ländlicher französischer Tanz mit dudelsackähnlicher Begleitung ... mehr

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