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Gene machen Männer größer als Frauen

Zwei Gene lassen Männer über die Frauen hinauswachsen, berichten Australische Wissenschaftler. Bis zu vier Zentimeter erhöhen bestimmte Varianten dieser Gene die Körpergröße vom starken Geschlecht. Eines der Längengene sitzt auf dem Y-Chromosom, das auch das Geschlecht des Mannes bestimmt. Weshalb jedoch das andere Gen Frauen nicht wachsen lässt, obwohl es beide Geschlechter besitzen, können die Forscher nicht erklären. Über ihren Fund berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism“.

Die beiden Gene können die Phase des Knochenwachstum verlängern, vermuten die Forscher um Justine Ellis von der Universität Melbourne. Insbesondere große Knochen wie der Oberschenkelknochen stehen nach Angaben der Forscher unter der Kontrolle der Gene. Damit ließe sich erklären, warum die Geschlechter sich vor allem in der Länge der Beine unterscheiden: Männer haben im Durchschnitt längere Beine, aber einen gleich großen Oberkörper wie Frauen.

Die Größe scheint ihren Preis zu haben: Die Forscher wollen jetzt Hinweisen nachgehen, wonach große Männer schwächere Knochen haben und öfter unter Knochenschwund leiden als kleine.

Marcel Falk
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