Genschnelltest für Haifischflossen-Suppe - wissenschaft.de
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Genschnelltest für Haifischflossen-Suppe

Um den weltweiten Handel mit Flossen von oftmals bedrohten Haifischarten überwachen zu können, hat ein britisch-amerikanisches Forscherteam einen Genschnelltest entwickelt. Damit könne auch von getrockneten Haiflossen auf Märkten die Art bestimmt werden, berichten die Biologen im Fachmagazin „Conservation Biology“ (August-Ausgabe). Bislang waren nur sehr grobe Schätzungen möglich, welche Haifischarten bevorzugt verspeist werden.

Das Team um Mahmood Shivji von der Nova-Universität in Dania Beach (Florida) hatte ihren Test an 75 getrockneten Haifischflossen von Hongkonger Märkten überprüft. Die Flossen sind bei asiatischen Gourmets vor allem in Suppen beliebt. Beinahe jede fünfte Flosse aber war falsch beschriftet, fanden die Forscher mit dem Schnelltest, der bislang nur sechs Haifischarten unterscheidet. In weiteren Versuchen wollen die Biologen den Test nun auf alle rund 35 Arten ausweiten, die weltweit besonders häufig in Suppenschüsseln landen.

Viele Haie seien durch Überfischung stark bedroht, sagen die Forscher. Die Tiere würden nur sehr langsam wachsen und sich fortpflanzen.

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