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Umwelt+Natur

Großer Lauschangriff

Mit Satellitentechnik will die neuseeländische Umweltbehörde Department of Conservation (DOC) zwei vom Aussterben bedrohte Delphin-Arten schützen: den Hector- und den Maui-Delphin, deren Bestände auf 7000 beziehungsweise 150 Tiere geschrumpft sind. Rob McCallum vom DOC erklärt: „Unser Plan wird dadurch behindert, dass wir fast nichts über die Lebensgewohnheiten der Tiere wissen.“

Daher soll einigen Delphinen ein 50 Gramm schwerer Sender an der Rückenflosse angeheftet werden, der etwas kleiner als eine Zigarettenschachtel ist. Über Satellit kann so der Aufenthalts-ort der Tiere genau bestimmt werden. Zwar funktioniert der Sender nur, wenn die Delphine an der Wasseroberfläche schwimmen. Da sie aber meist nicht besonders lange und tief tauchen, hoffen die Forscher, trotzdem im Laufe der

Zeit genügend Daten sammeln zu können.

Tierschützer befürchten allerdings, dass die Delphine traumatisiert werden und fordern deshalb Beobachtungen aus der Luft.

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