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Umwelt+Natur

Kohlendioxid wird Termiten zum Verhängnis

Amerikanische Biologen haben eine besondere Vorliebe von Termiten ausgenutzt, um eine neue umweltfreundliche Falle zu entwickeln: Durch die Freisetzung von Kohlendioxid lockt die Insektenfalle mit dem Namen „Interval33“ die Termiten direkt zum Insektengift, berichtet die Staatsuniversität von Colorado.

Die Insektenforscher Louis Bjostad und Elisa Bernklau von der Staatsuniversität von Colorado hatten die Anziehungskraft des Kohlendioxids auf die Tiere entdeckt. Dies spornte sie an, die spezielle Falle zu entwickeln. Anders als bei herkömmlichen Fallen werden Termiten durch das freigesetzte Kohlendioxid sicher zu einer nur geringen Menge eines Insektizids gelockt. Bisher werden Köder, in Form von Termitenfutter kombiniert mit Gift, in der Nähe eines Baus platziert und von den Insekten eher zufällig gefunden. Ohne das Kohlendioxid kann es allerdings Monate dauern, bis die Termiten den Köder lokalisieren und aufnehmen.

Termiten verursachen jährlich weltweit Bauschäden im Wert von mehr als zwanzig Milliarden Dollar ?davon elf Milliarden allein in den USA. Da der Einsatz des weitverbreiteten Pestizids Chlordan 1985 wegen seiner Toxizität verboten wurde, ist die Nachfrage nach einer effektiven Kontrolle dieser Schädlinge überaus groß.

ddp/bdw ? Sandra Saladin
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