Auf einem Fensterbrett der New York University wachsen Bussard-Zwillinge auf - und alle Welt kann zugucken. Lass gucken, Glucke! - wissenschaft.de
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Auf einem Fensterbrett der New York University wachsen Bussard-Zwillinge auf - und alle Welt kann zugucken.

Lass gucken, Glucke!

Inmitten eines Nestes aus Zweigen, Plastiktüten und Pizzakartons sitzen zwei zittrige weiße Fellpuschel und sperren den Schnabel auf. Raubtierfütterung im zwölften Stock auf einem Fensterbrett der New York University. Darunter der Washington Square Park. Was die Zwillinge nicht mitkriegen: Die ganze Welt kann ihnen dabei zusehen, wie sich gegenseitig mit dem Schnabel piesacken.

Die meiste Zeit versperrt einem sowieso das rotbefiederte Hinterteil der Glucke die Sicht. Und das ist es vermutlich, was süchtig macht. Ähnlich wie bei einer ewigen Werbepause im Fernsehen. Man will einfach wissen, wie es weitergeht. Dafür hat es durchaus etwas Entspannendes, wenn man Frau Bussard beim Hausputz zusieht. Immer wieder rüttelt sie hier einen Ast solange zurecht, bis er wieder in der ursprünglichen Situation zu landen scheint, plustert die Federn oder zupft ein bisschen am Plastikdämmmaterial herum.

Nur Namen haben die Bussard-Babys noch nicht. Wer will, kann bis Mitternacht deutscher Zeit (19./20. April) auf der Seite über die Finalisten abstimmen…

© natur.de – natur Redaktion
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