Methan steigt aus winterweiden auf - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Erde+Klima Umwelt+Natur

Methan steigt aus winterweiden auf

Die Freilandhaltung von Kühen bewirkt vor allem im Winter eine verstärkte Emission von Methangas. Das besagt eine Studie von Wissenschaftlern um Michael Schloter vom Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg. Schloter stellte fest, dass sich Rinder auf Winterweiden vor allem in der Nähe des Futtertrogs aufhalten und sich nicht wie im Sommer gleichmäßig über die Weise verteilen. Durch das Gewicht der Tiere wird der Boden so stark verdichtet, dass dort nichts mehr wächst. Methanbildende Mikroorganismen aus den Exkrementen der Tiere, die sich in der Erde ansiedeln, können nicht von Pflanzen abgebaut werden und produzieren so immer weiter Methan – zusätzlich zu dem Gas, dass die Kühe selbst bei der Verdauung ausstoßen. Messungen ergaben, dass die Methan-Emission auf Kuhweiden im Winter fast tausendmal so hoch ist wie auf Wiesen, wo keine Kühe gehalten werden.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Or|tho|pte|re  auch:  Or|thop|te|re  〈m. 17; Zool.〉 = Geradflügler ... mehr

Bou|le|vard|the|a|ter  〈[bulvar–] n. 13; Theat.〉 kleines Theater (urspr. an den Boulevards in Paris) für leichte Unterhaltungsstücke aus dem Leben der Gesellschaft

Un|ter|grup|pe  〈f. 19〉 1 Gruppe innerhalb einer größeren 2 〈Math.〉 Teilmenge aus einer Gruppe ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige