Mit dem Global Positioning System zur schlanken Linie - wissenschaft.de
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Mit dem Global Positioning System zur schlanken Linie

Schweizer Wissenschaftler prüfen die Eignung von Satelliten des Global Positioning System (GPS) zur Beobachtung und Messung sportlicher Aktivitäten bei Übergewicht. In mehreren Experimenten rüsteten Yves Schutz und sein Team vom physiologischen Institut der Universität Lausanne Laufsportler mit einem kleinen tragbaren Receiver aus und ermittelten mit Hilfe des GPS-Systems ihre Position, die Länge der gelaufenen Strecke und die jeweilige Geschwindigkeit. Die Untersuchungen zeigten, dass sich mit GPS-Unterstützung auch geringe körperliche Aktivitäten wie Spazierengehen erstmals rund um die Uhr präzise erfassen lassen.

Das neue Verfahren soll deshalb nun Übergewichtige und ihre Ärzte dabei unterstützen, das richtige Maß an täglicher Bewegung zur Gewichtsabnahme zu finden. Nach Ansicht der Wissenschaftler kann die 24-Stunden-Überwachung mittels GPS Menschen mit zuviel Gewicht motivieren, sich körperlich aktiver zu betätigen und ihnen vor Augen führen, wie wenig sie bisher für ihre Fitness getan haben. Gleichzeitig könnte die Auswertung der gemessenen Daten den Forschern wertvolle Anhaltspunkte liefern, wie Menschen an Gewicht zunehmen.

Almut Bruschke-Reimer
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