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Mit Nadeln gegen Morgenübelkeit von Schwangeren

Akupunktur vertreibt die Morgenübelkeit in der frühen Schwangerschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des australischen „Women?s Health and Children?s Hospital“ und der Adelaide University. Die Studie erscheint in der kommenden Ausgabe des Journals „Birth“ (Ausg. 29).

Viele Frauen leiden in den ersten vierzehn Schwangerschaftswochen an Morgenübelkeit und Erbrechen. Die australischen Mediziner untersuchten die Wirksamkeit der Akupunktur an 593 Betroffenen. Die Frauen wurden in vier Gruppen aufgeteilt: traditionelle Akupunktur, P6-Akupunktur, vorgetäuschte Akupunktur, keine Akupunktur. Die Forscher behandelten die Schwangeren vier Wochen lang einmal wöchentlich für zwanzig Minuten.

In der Gruppe „traditionelle Akupunktur“ nahm die morgendliche Übelkeit nach den ersten Nadelstichen deutlich ab. Nur Frauen mit trockenem Brechreiz verspürten erst in der zweiten Woche Linderung. Bei der mit der speziellen Akupunkturtechnik an den so genannten P6-Punkten verbesserten sich die Symptome mit einer Woche Verzögerung. Frauen, bei denen die Akupunktur nur vorgetäuscht wurde, fühlten sich ab der dritten Behandlungswoche besser. Das eigentliche Erbrechen verhinderte die Scheinbehandlung jedoch nicht. Trotzdem fühlten sich die behandelten Frauen deutlich wohler als die Unbehandelten.

ddp/bdw ? Markus Batscheider
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Hö|hen|ru|der  〈n. 13; Flugw.〉 bewegl. Teil des Höhenleitwerks eines Flugzeugs

Vor|der|hirn  〈n. 11; Anat.〉 vordere der drei Hirnblasen des Embryos, aus der Groß– u. Zwischenhirn entstehen, Prosencephalon

♦ Zi|tro|nen|säu|re  〈f. 19; unz.〉 in zahlreichen Früchten vorkommende organische Säure, chemisch eine dreibasische Oxytrikarbonsäure; oV 〈fachsprachl.〉 Citronensäure; ... mehr

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