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Nach Ultraschall-Untersuchung gibt es mehr linkshändige Kinder

Nach Ultraschall-Untersuchungen von Schwangeren kommen mehr Linkshänder zur Welt. Das ergab eine umfangreiche Untersuchung von Wehrpflichtigen in Schweden, berichtet die Fachzeitschrift „Epidemiology“ in ihrer neuesten Ausgabe (S. 618).

Forscher um Helle Kieler von der Universität Uppsala haben die Daten von fast 180.000 Wehrpflichtigen ausgewertet, die zwischen 1973 und 1978 geboren wurden. Dabei fanden sie, dass Linkshänder vor ihrer Geburt häufiger mit Ultraschall untersucht wurden als Rechtshänder. „Wir schließen daraus, dass Ultraschall im Fötus die Wahrscheinlichkeit von Linkshändigkeit bei Männern erhöht“, schreiben die Autoren. „Offenbar beeinflusst Ultraschall bei Föten das Gehirn.“

ddp/bdw – Andreas Wawrzinek
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