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Neblige Nächte fördern Asthma

In Nächten mit Dunst oder Nebel erleiden Kinder eher einen Asthmaanfall als in klaren Nächten. Das berichten japanische Forscher im Fachmagazin „Journal of Asthma“ (Bd. 39, S. 711).

Das Team um Kosuke Kashiwabara vom Taragi-Krankenhaus in Kumamoto untersuchte zwei Jahre lang, wie viele Kinder mit Asthma pro Nacht die Notaufnahme aufsuchten. Insgesamt brauchten in der Zeit 754 asthmatische Kinder im Alter von 7 Monaten bis zu 15 Jahren ärztliche Hilfe.

Der Vergleich des Asthmavorkommens mit den Wetterdaten ergab einen starken Zusammenhang: In nebligen Nächten suchten fünfzig Prozent mehr Kinder mit Asthma die Notfallabteilung auf als bei klarem Himmel. Bei Temperaturen über 18 Grad Celsius benötigten gar viermal mehr asthmatische Kinder Hilfe als in kühleren Nächten. Auch ein tiefer Luftdruck habe die nächtliche Asthmarate erhöht, schreiben die Forscher. Das Asthmavorkommen am Tag haben die Mediziner dagegen nicht untersucht.

Weshalb Nebel Asthma auslösen kann, ist den Forschern noch nicht klar. Dafür könnten die Wassertröpfchen in der Luft oder aber die klimatischen Bedingungen, die zu Nebel führen, verantwortlich sein, schreiben die Mediziner.

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ddp/bdw – Marcel Falk
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