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Pentagon entwickelt Stinkbomben für die Kriegsführung

US-Militärs wollen zukünftig ihre Feinde auch mit Stinkbomben angreifen. Das Pentagon lässt derzeit nach einer Formel für Bomben forschen, die Truppen des Feindes oder unfreundlich gesinnte Menschenaufläufe vor Ekel fliehen lässt, berichtet das Magazin New Scientist.

Ein Problem der Militärs ist dabei, eine Substanz zu finden, die überall auf der Welt gleichermaßen unappetitlich wirkt. Die Chefentwicklerin der neuen Bombengeneration, Pam Dalton vom Monell-Zentrum für Chemie und Gefühl in Philadelphia, hat daher zahlreiche übel riechende Stoffe unter die Nasen von Freiwilligen aus aller Welt gehalten. Zwei universal widerwärtige Substanzen konnte sie bereits dingfest machen, meldet die Forscherin.

Die Militärs wünschen sich eine Stinkbombe, die nicht nur unangenehm riecht. Im Gehirn der Gegner soll der Gestank geradezu Panik verursachten, die den unwiderstehlichen Wunsch nach Flucht erzeugt.

Darin geht sie weit über die Wirkung von Stinkbomben hinaus, mit der die US-Militärs im Zweiten Weltkrieg die Deutschen demoralisieren wollten: Speziell für den französischen Widerstand haben sie ein Mittel mit dem Namen „Wer? Ich?“ entwickelt, das ? gezielt aufgebracht ? Feinde in Stinktiere verwandelte.

Andreas Wawrzinek
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