Schädlinge durch Online-Kauf - wissenschaft.de
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Schädlinge durch Online-Kauf

Vor dem Kauf exotischer Pflanzen über das Internet warnt das Julius-Kühn-Institut in Braunschweig. Denn eine Studie dieser Forschungseinrichtung des Bundes hat ergeben, dass sich etliche Online-Händler nicht an die Einfuhrbestimmungen der Europäischen Union halten.

Viele Menschen wissen nicht, dass für bestimmte Pflanzen, die aus Ländern stammen, die nicht zur EU gehören, ein grundsätzliches Einfuhrverbot herrscht – etwa für Zitruspflanzen oder Kartoffeln. Der Grund für die strengen Regeln ist, dass mit den Pflanzen Schädlinge oder Krankheiten eingeschleppt werden können, die nicht bei uns vorkommen und deshalb große Schäden verursachen können. Als Beispiel nennt das Institut den Zitrusbockkäfer, der mit den Witterungsbedingungen in Mitteleuropa sehr gut zurechtkommt und hier keine natürlichen Feinde hat. Das Insekt lässt Laubbäume absterben.

Eine weitere Gefahr ist, dass sich die illegal erworbenen Pflanzen bei unsachgemäßer Handhabung ausbreiten und einheimische Arten verdrängen können. Eine Broschüre über den sicheren Einkauf von Pflanzen übers Internet kann jeder kos-tenlos herunterladen unter der Adresse: www.jki.bund.de/fileadmin/dam_uploads/ _veroeff/faltblaetter/Internethandel.pdf

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