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Umwelt+Natur

Schnurrende Katzen heilen sich selbst

Durch Schnurren bewirken Katzen eine schnellere Heilung ihrer Verletzungen. Die erzeugten Schallwellen fördern das Knochenwachstum, berichten Wissenschaftler des „Fauna Communications Research Institute“ in North Carolina in der britischen Zeitung „Sunday Telegraph“.

Schnurren zu können ist für Katzen offenbar nicht nur eine Möglichkeit, Zufriedenheit zu äußern, sondern stellt einen handfesten Überlebensvorteil dar. Bei Hauskatzen, aber auch bei Puma, Gepard und Ozelot konnten Wissenschaftler nachweisen, dass die beim Schnurren erzeugten Schallwellen Heilprozesse im Knochengewebe auslösen.

Die Frequenzen der heilkräftigen Töne liegen dabei zwischen 20 und 50 Hertz. Frühere Untersuchen hatten bereits gezeigt, dass Schall in diesem Schwingungsbereich auch beim Menschen das Knochenwachstum fördert und möglicherweise zur Behandlung von Osteoporose geeignet ist.

Dass sich Katzen ungewöhnlich schnell von Verletzungen erholen, ist allgemein bekannt und sogar durch wissenschaftliche Studien belegt: Von 132 Katzen, die im Durchschnitt 5,5 Stockwerke tief gefallen sind, haben nach einem Bericht im „Journal of the American Veterinary Medical Association“ 90 Prozent überlebt.

Joachim Czichos
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