Stillen dämpft das Schmerzempfinden von Neugeborenen - wissenschaft.de
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Stillen dämpft das Schmerzempfinden von Neugeborenen

Stillen hat auf Neugeborene offenbar eine schmerzstillende Wirkung. Säuglinge, die während einer schmerzvollen medizinischen Behandlung wie etwa dem Blutabnehmen von der Mutter gestillt werden, zeigen deutlich weniger Anzeichen von Schmerz. Das berichten französische Mediziner in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ (Bd. 326, S. 13).

Das Team um den Kinderarzt Ricardo Carbajal untersuchte bei 180 gesunden Neugeborenen das Schmerzverhalten beim Blutabnehmen. Von den 44 Babys, die während der Prozedur gestillt worden waren, zeigten achtzig Prozent kaum Anzeichen von Schmerz. 16 der Kinder reagierten sogar überhaupt nicht auf den schmerzhaften Einstich.

Bei Säuglingen, die lediglich von der Mutter im Arm gehalten worden waren, konnten die Mediziner dagegen keinen Einfluss auf die Schmerzempfindung der Kleinen feststellen. Welche Faktoren beim Stillen eine schmerzlindernde Wirkung haben, wissen die Forscher allerdings noch nicht.

ddp/bdw – Cornelia Pfaff
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