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Tee gegen Mundgeruch

Teetrinken stört offenbar das Wachstum von Bakterien, die für den lästigen Mundgeruch vieler Menschen verantwortlich sind. Durch einzelne Teebestandteile, die so genannten Polyphenole, konnten amerikanische Wissenschaftler das Wachstum der winzigen Plagegeister erfolgreich hemmen. Über ihre Ergebnisse berichteten Christine Wu von der Universität von Illiois in Chicago (UIC) und ihre Kollegen auf dem Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie in Washington.

Der eigentliche Grund für den Mundgeruch sind bestimmte schwefelhaltige Substanzen, beispielsweise Hydrogensulfid. Bestimmte Bakterien im Mund produzieren diese Stoffe, wenn sie unter Sauerstoffabschluss leben, also etwa an der Rückseite der Zunge oder in den tiefen Falten der Mundschleimhaut. Die Forscher behandelten die Bakterien für 48 Stunden mit Polyphenolen aus Tee. Eine hohe Konzentration stoppte das Wachstum vollständig, geringere Mengen verhinderten die Produktion des bakteriellen Enzyms, das für die Bildung der übel riechenden Substanzen verantwortlich ist.

Zu den Polyphenolen gehören die chemischen Stoffe Catechine und Theaflavine. Erstere finden sich in grünen und schwarzen Tees, Theaflavine jedoch nur im schwarzen Tee. Laut Wu haben frühere Studien bereits gezeigt, dass schwarzer Tee auch das Wachstum von Plaquebakterien unterdrückt. So bilden sich offenbar deutlich weniger Plaques, wenn man den Mund fünfmal am Tag mit Tee spült.

ddp/bdw ? Stefanie Offermann
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Wissenschaftslexikon

Wenn ich mir Eines für den Nachgang zur SARS-CoV-2-Epedemie wünsche, ist es eine saubere epidemiologische Aufarbeitung. So eine mit allen Details. Mit nachvollziehbaren protokollierten Daten, an die man selber auch Fragen stellen kann. Grenzüberschreitend, damit auch vergleichende Detailanalysen möglich sind.

Ab dem heutigen Tage habe ich so meine Zweifel, ob das möglich sein wird. Britische Medien berichten übereinstimmend (Beispiel), dass knapp 16.000 SARS-CoV-2 positive Befunde zwischen dem 25. September und dem 2. Oktober zu wenig vermeldet wurden. Ursache sein die Verwendung von Excel.

Ich erspare Euch das Lamento über die Wahl besserer Werkzeuge (hatten wir hier im Blog explizit zu Excel schon ein paar Mal), denn das Leben schreibt bekanntlich die besten Geschichten. Beruhigend zu lesen ist denn auch, dass der Fehler nicht die Benachrichtigung eventuell erkrankter Personen betrifft. Zu hoffen bleibt, dass für die Archivierung der Daten international bessere Standards gelten als das manuelle Einfrickeln von Daten in Software-Werkzeuge, die niemals zur Erfassung millionenfacher, teilweise redundanter Befunde ausgelegt wurden …

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https://scienceblogs.de/rupture-de-catenaire/2020/10/05/statistik-und-softwarewahl-von-gesellschaftlicher-relevanz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=statistik-und-softwarewahl-von-gesellschaftlicher-relevanz

frus|trie|ren  auch:  frust|rie|ren  〈V. t.; hat; Psych.〉 jmdn. die Befriedigung eines Bedürfnisses versagen, jmds. Erwartung enttäuschen ... mehr

h  I 〈n.; –, – od. –s; Mus.〉 Tonbez., Grundton der h–Moll–Tonleiter II 〈ohne Artikel; Mus.; Abk. für〉 h–Moll (Tonartbez.) ... mehr

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