Die Zahl der Berggorillas größer als bislang angenommen Volkszählung bei "King Kong" - wissenschaft.de
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Die Zahl der Berggorillas größer als bislang angenommen

Volkszählung bei „King Kong“

Berggorillas sind relativ gut erforscht. Viele der 36 Familien im Virunga-Bergland sind habituiert, das heißt sie wurden behutsam an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. „Gorilla-Watching hat sich inzwischen zu einer wichtigen Einnahmequelle in der Region entwickelt“, berichtet Johannes Kirchgatter vom WWF. Es sei wichtig, diesen Tourismus sanft zu entwickeln und für die Menschen in der Region neue Einnahmequellen zu erschließen. Hier liege der Schlüssel für erfolgreichen Naturschutz. Nach wie vor sind Wilderei und Lebensraumzerstörung die Hauptbedrohung für das Überleben der Gorillas. Menschenaffenfleisch gilt in manchen Gebieten Afrikas immer noch als Delikatesse. Berggorillas haben besonders unter dem Schrumpfen ihres Lebensraumes zu leiden – eine regelrechte Holzkohlemafia vernichtet den Wald. Hier kämpft der WWF für Alternativen; sparsame Öfen, Solarkocher und Holzplantagen sollen den Menschen Alternativen zum Raubbau bieten.

© natur.de – natur Redaktion
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