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Umwelt+Natur

Wenn Pflanzen krank werden – Wie Sie Erkrankungen erkennen und behandeln

Gartenrose mit Mehltaubefall
(Bild: GettyImages, i-am-helen)

Nicht nur Menschen und Tiere können krank werden. Auch Pflanzen infizieren sich mit Pilzen, Bakterien oder Viren, was sie dauerhaft krank machen kann. Ebenso wie bei jeder Krankheit geht es darum, die Symptome frühzeitig zu erkennen sowie zu deuten. So können Sie sichergehen, dass die Pflanze die Krankheit übersteht. Um Symptome zu erkennen, sollten Sie die gängigsten Pflanzenkrankheiten sowie deren Auswirkungen auf dem Schirm haben. Dies führt zu einem geschulteren Blick, einer schnelleren Erkennung sowie der Möglichkeit zum Retten der Pflanze.

Echter und falscher Mehltau

Beim echten Mehltau handelt es sich um eine Pilzerkrankung, welche meist bei Gurken, Salat oder Rosen vorkommt. Dabei überzieht der Pilz die gesamte äußere Hülle der Pflanze. Gut zu erkennen sind die weißen Beläge, die an die Konsistenz von Watte erinnern. Sie treten vor allem auf der Blattoberseite auf, was gut zu erkennen sowie zu überprüfen ist. Doch ziehen Sie keine voreiligen Schlüsse. Denn oftmals wird der echte Mehltau mit dem falschen Mehltau verwechselt. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die mit ähnlichen optischen Symptomen einhergeht. Jedoch wird der falsche Mehltau nicht von der gleichen Erregerart erzeugt, wie der echte Mehltau. Eine Behandlung muss daher genau auf den Erreger abgestimmt werden, um eine schnelle effektive Lösung zu erhalten.

Bodenschädlinge schnellstmöglich beseitigen

Pflanzen leiden oftmals unter dem Angriff von Bodenschädlingen. Viele Menschen greifen daher zur Sicherheit zum Einpflanzen in Blumenkübel. Dies verhindert den Angriff spezieller Bodenschädlinge, kann jedoch nicht gänzlich vor einem Befall schützen. Ist eine Pflanze betroffen, gilt es, sie schnellstmöglich vor den Angriffen zu schützen. Das Umtopfen ist nötig.

Um den passenden Blumenkübel für Ihre Pflanze zu finden, sollten Sie unter Pflanzwerk.de die benötigten Abmessungen sowie eine entsprechende Tiefe auswählen. Setzen sie die Pflanze nach dem Schädlingsbefall mit vollkommen neuer Erde in den Blumenkübel ein. Das komplette Entfernen der Erde sowie das Waschen der Wurzeln ist notwendig. Denn somit können Sie sichergehen, dass das Umtopfen keine Eier oder Larven mit in die neue Lebensumgebung bringt.

Blattfleckenkrankheit – Wie äußert sie sich?

Die Blattfleckenkrankheit ist gut an den runden Kreisen auf den infizierten Blättern zu erkennen. Bei der Blattfleckenkrankheit handelt es sich um ein Bild, das durch Pilze hervorgerufen wird. Treten die Erreger in das Blatt ein, entsteht hierbei ein Kreis, der deutlich sichtbar ist. Meist werden die vielen unterschiedlichen großen Kreise jedoch nur noch von den Blattadern sowie den Rändern begrenzt. Identifiziert wird die Krankheit dadurch, dass die gebildeten Flecken heller sind als das restliche Blatt.

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Blattläuse erkennen

Die wohl bekanntesten Schädlinge des Gartens sind Blattläuse. Sie suchen sich frische, saftige Blätter der Pflanzen und saugen diese aus. Hierbei sind sie auf der Suche nach Eiweißen, wovon sie sich ernähren. Anschließend sondern sie einen zuckerhaltigen Pflanzensaft ab. Diese können Sie gut an den klebrigen Punkten auf dem Blatt erkennen. Nicht immer muss eine Blattlaus aber auf den Blättern sitzen. Ebenso gehört die Wurzellaus zu den Blattläusen. Wie ihr Name verrät, positioniert sie sich jedoch an den Wurzeln, um hier Nährstoffe zu gewinnen.

14.06.2021

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