Braune Zwerge - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Gut zu wissen

Braune Zwerge

  • Der Name der zwitterhaften Himmelskörper mit Eigenschaften zwischen Sternen und Planeten täuscht, denn sie sind eher rot oder hellpurpur gefärbt.
     
  • Der erste Braune Zwerg wurde 1994 entdeckt, mittlerweile wurden knapp 1000 aufgespürt.
     
  • Braune Zwerge sind viel leichter als Sterne, die schwersten unter ihnen haben rund 7,5 Prozent der Sonnenmasse. Verglichen mit Gasplaneten sind Braune Zwerge allerdings Schwergewichte: Ihre Masse kann bis zum knapp 80-Fachen der Masse des Planeten Jupiter reichen.
     
  • Ihre Ausmaße unterscheiden sich kaum von den Riesenplaneten. Zwei Exemplare, die mit dem französischen CoRoT-Satelliten entdeckt wurden, sind nur 1,01 beziehungsweise 1,12 Mal so groß wie Jupiter.
     
  • Zeitweise können Braune Zwerge Energie erzeugen, ähnlich wie bei einem irdischen Kernfusions-Experiment: durch die Verschmelzung schwerer Wasserstoff-Isotope. Diese Fusion in ihrem Zentralbereich ist jedoch nicht von Dauer – der Brennstoff geht bald aus.
     
  • Die Temperatur auf der Oberfläche Brauner Zwerge liegt zwischen knapp 300 und etwa 2000 Grad Celsius. Das ist viel kühler als die Sonnenoberfläche (5500 Grad Celsius).
     
  • Wetterphänomene in den äußeren Gasschichten Brauner Zwerge: Neben Wasserdampf, Methan, Kohlenmonoxid und Ammoniak gibt es dort wahrscheinlich Wolken aus unterschiedlichen Mineralien.
© wissenschaft.de
Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Cal|ci|um|car|bo|nat  〈n. 11; fachsprachl.〉 = Kalziumkarbonat

Mon|o|kel  auch:  Mo|no|kel  〈n. 13〉 optisches Glas für ein Auge; ... mehr

Re|qui|sit  〈n. 27; meist Pl.〉 1 Rüstzeug, Zubehör 2 〈Theat.; Film〉 bei einer Theateraufführung od. Filmaufnahme benötigter Gegenstand ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige