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Wahrig Wissenschaftslexikon

arm

arm  〈Adj.; är|mer, am ärms|ten〉 1 wenig besitzend, mittellos, bedürftig; Ggs reich (1) 2 unglücklich, beklagenswert, bedauernswert 3 kümmerlich 4 jämmerlich, gering, dürftig, armselig ● du Arme, Armer! ● das ~e Ding, Geschöpf; welch Glanz in meiner ~en Hütte! (scherzh. Willkommensgruß für einen seltenen Gast); er ist ein ~er Kerl; du ~es Kind!; ~e Seele; quäl das ~e Tier doch nicht so! ● Arm und Reich jedermann; Arm und Reich die Armen u. die Reichen ● du isst mich (noch) ~! 〈umg.; scherzh.〉; ~ sein, werden ● geistig ~ 〈verhüllend für〉 dumm ● ~ an Mangel leidend an, von geringem Gehalt an; ~ an Freunden; ~ an Vitaminen; mildtätig gegen die Armen sein; ich bin um 10 Euro ärmer geworden 〈umg.; scherzh.〉 ich habe 10 Euro ausgegeben, man hat mir 10 Euro gestohlen; die Kunst ist um einen großen Maler ärmer geworden hat ihn (durch den Tod) verloren ● der Ärmste! (Ausruf des Mitleids); das sind die Ärmsten der Armen [<ahd. ar(a)m <germ. *armaz <idg. *orbhmo–, urspr. ”vereinsamt, verlassen“;
Verwandt mit: Arbeit, Erbe, Eremit]

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ange|ben  〈V. 143; hat〉 I 〈V. t.〉 1 sagen, aussagen, nennen, mitteilen (Namen, Gründe) 2 Auskunft geben über ... mehr

Fens|ter|he|ber  〈m. 3; im Kfz〉 Drehhebel od. elektrische Vorrichtung zum Herauf– u. Herunterlassen des Fensters

Bur|les|ke  〈f. 19; Lit.; Theat.〉 Posse, Schwank

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