Wahrig Wissenschaftslexikon arm - wissenschaft.de
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Wahrig Wissenschaftslexikon

arm

arm  〈Adj.; är|mer, am ärms|ten〉 1 wenig besitzend, mittellos, bedürftig; Ggs reich (1) 2 unglücklich, beklagenswert, bedauernswert 3 kümmerlich 4 jämmerlich, gering, dürftig, armselig ● du Arme, Armer! ● das ~e Ding, Geschöpf; welch Glanz in meiner ~en Hütte! (scherzh. Willkommensgruß für einen seltenen Gast); er ist ein ~er Kerl; du ~es Kind!; ~e Seele; quäl das ~e Tier doch nicht so! ● Arm und Reich jedermann; Arm und Reich die Armen u. die Reichen ● du isst mich (noch) ~! 〈umg.; scherzh.〉; ~ sein, werden ● geistig ~ 〈verhüllend für〉 dumm ● ~ an Mangel leidend an, von geringem Gehalt an; ~ an Freunden; ~ an Vitaminen; mildtätig gegen die Armen sein; ich bin um 10 Euro ärmer geworden 〈umg.; scherzh.〉 ich habe 10 Euro ausgegeben, man hat mir 10 Euro gestohlen; die Kunst ist um einen großen Maler ärmer geworden hat ihn (durch den Tod) verloren ● der Ärmste! (Ausruf des Mitleids); das sind die Ärmsten der Armen [<ahd. ar(a)m <germ. *armaz <idg. *orbhmo–, urspr. ”vereinsamt, verlassen“;
Verwandt mit: Arbeit, Erbe, Eremit]

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Ob|jekt|kunst  〈f.; –; unz.〉 Stilrichtung der modernen Kunst, die verschiedenste Alltagsprodukte für die Gestaltung von Kunstwerken gebraucht

Kampf|stoff  〈m. 1〉 chem., biolog. od. radioaktiver Stoff zur Massenvernichtung des Gegners im Krieg

Ekos|sai|se  〈[eksz] f. 19; Mus.〉 = Ecossaise

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