Wahrig Wissenschaftslexikon Bann - wissenschaft.de
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Wahrig Wissenschaftslexikon

Bann

Bann  〈m. 1〉 1 〈im MA〉 1.1 königliche bzw. gräfliche Regierungsgewalt (Heer~, Gerichts~)  1.2 das Recht, Verbote zu erlassen u. Strafen zu verhängen  1.3 Verbot u. Strafe selbst  1.4 Verbannung  1.5 Bereich, in dem der Bann des Bannherrn gilt  2 (meist vom Papst verhängter) Ausschluss aus der Kirche 3 〈fig.〉 3.1 Zauber, Verzauberung, Fessel  3.2 Kreis, Bereich, in dem ein solcher Zauber wirkt  ● den ~ brechen den Eid brechen, den der Verbannte schwören musste, nicht vor Ablauf des Bannes zurückzukehren;〈fig.〉 eine Befangenheit, eine verlegene Stimmung überwinden; die Zuhörer standen noch ganz im ~e der Erzählung, der Musik ● jmdn. in (Acht u.) ~ schlagen 〈fig.〉; jmdn. in seinen ~ ziehen, zwingen 〈fig.〉 jmdn. bezaubern, von sich einnehmen; jmdn. mit dem ~ belegen; über jmdn. den ~ verhängen [<ahd. ban ”Gebot unter Strafandrohung, Verbot, Gerichtsbarkeit u. deren Gebiet“, engl. ban ”Bann, Acht, Bekanntmachung, Aufgebot“; zu germ. *bannan ”unter Strafandrohung ge– od. verbieten“ <idg. *bha– ”sprechen“]

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Wissenschaftslexikon

Schna|bel|tier  〈n. 11; Zool.〉 Kloakentier mit breitem Hornschnabel: Ornithorhynchus anatinus

Fa|mi|li|en|ro|man  〈m. 1; Lit.〉 Roman, der das Leben einer Familie, meist aus Adel od. Bürgertum, durch mehrere Generationen hindurch gestaltet, z. B. Th. Manns ”Buddenbrooks“

azeo|trop  〈Adj.〉 ~es Gemisch 〈Chem.〉 aus zwei od. mehr Flüssigkeiten bestehendes Gemisch, das einen konstanten Siedepunkt aufweist, der von den Siedepunkten der Einzelbestandteile abweicht [<grch. a ... mehr

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