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Wahrig Wissenschaftslexikon

Graupe

Grau|pe  〈f. 19; meist Pl.〉 1 enthülstes Gerstenkorn, zu Suppeneinlagen u. als Brei gekocht verwendet 2 〈veraltet〉 Körner u. Kristalle des Zinnsteins 3 〈Met.〉 bei der Erzaufbereitung gewonnenes Erz von 3 bis 25 mm Korngröße [<slaw., z. B. sorb., poln. krupa, russ. krupa ”Graupe, Grütze, Hagelkorn“]

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Wissenschaftslexikon

Gäms|wurz  〈f. 20; oberdt.; Bot.〉 1 Angehörige einer Gattung der Korbblütler mit großen, gelben Blüten 2 vorwiegend in den Alpen u. Zierpflanze: Doronicum ... mehr

Fö|tus  〈n.; –ses, –se od. Fö|ten; Med.〉 Leibesfrucht vom dritten Monat an; oV Fetus ... mehr

File:Orca Schaedel Senckenberg.jpg

Orca-Skelett im Senckenberg-Museum (Wikipedia; EvaK)

Vor der spanischen Küste rammen Orcas Yachten, drehen sie herum in die entgegengesetzte Richtung und machen sie manovrierunfähig.

Hier ist ein aktuelles Update zu meinem gestrigen Artikel und dem Bericht The Guardian von Ruth Esteban:
Seit Juli gab es mehrere Interaktionen zwischen Orcas und vor allem Segelbooten vor der Iberischen Halbinsel.
Diese Interaktionen begannen offenbar im südlichen Spanien – nahe der Straße von Gibraltar.
Auch aus Portugal sind einige Fälle bekannt geworden.

Jetzt werden diese Vorfälle aus Nordspanien gemeldet.
Vermutlich, so Ruth Esteban, handelt es sich um die gleiche Gruppe von Orcas – sie bittet die Walforscher-Community um Bildnachweise, um das zu klären.

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Orcas haben individuell geformte Finnen (Rückenflossen), Forscher und Whale Watching-Unternehmen können die Tiere so zuordnen. Da Orcas auch in stabilen Populationen leben, zu denen einige Gruppen oder Familien gehören, kann man mit so einer Photo-Kartei  die Tiere schnell identifizieren. Mittlerweile gibt es meist zentrale Photo-ID-Kataloge, damit können Orca-Forscher die Bewegungen der Schwertwale nachvollziehen.

Dann verweist Ruth auf den Guardian-Artikel (siehe meine gestriger Beitrag), der den Stand abbildet.
Sie fasst zusammen: Niemand hat eine Ahnung von der Motivation der Wale.
Es gibt zwar Vermutungen, aber bislang keine wissenschaftlich belastbaren Belege.
Darum fragt sie in die Runde, ob jemand anders so etwas schon beobachtet hat.
Ich bin sehr gespannt, was dabei letztendlich herauskommt.
Und wie man “Pissed of” wissenschaftlich umschreibt.

Ruth Esteban arbeitet im Madeira Whale Museum, sie hat sich mit dieser Orca-Population intensiv beschäftigt und dazu u. a. den IUCN-Beitrag (Rote Liste) geschrieben.
Diese Orca-Population ist vom Aussterben bedroht (Critically Endangered, das ist eine Stufe unter “Ausgestorben”).

Zum besseren Verständnis habe ich noch einmal oben einen Orca-Schädel eingefügt. Diese Zahnreihen aus massiven konischen Zähnen, die ineinander greifen, sind ehrfurchtgebieten. Der ganze Schädel ist bis zu 86 Zentimeter groß.
Ich bin sehr froh, dass die Orcas vor der spanischen Küste nur Boote auf anderen Kurs bringen, dabei jedoch zu keinem Zeitpunkt gezielt Menschen angegriffen haben.

https://scienceblogs.de/meertext/2020/09/15/orcas-rammen-yachten-statements-aus-der-walforschung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=orcas-rammen-yachten-statements-aus-der-walforschung

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