Wahrig Wissenschaftslexikon Hypostase - wissenschaft.de
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Wahrig Wissenschaftslexikon

Hypostase

Hy|po|sta|se  auch:  Hy|pos|ta|se  〈f. 19〉 1 〈Theol.〉 1.1 die Ablösung einer Eigenschaft von einer Gottheit (z. B. Weisheit, Gerechtigkeit) u. ihre Verwandlung in ein selbstständiges, halbgöttl. Wesen  1.2 dieses Wesen selbst  2 〈Philos.〉 gedankliche Verdinglichung (auch Personifizierung) von Eigenschaften, Vorstellungen od. Begriffen 3 〈Sprachw.〉 Übergang eines Wortes in eine andere Wortart durch Veränderung der syntakt. Funktion, z. B. ”teilhaben“ in ”Teilhaber“, ”gehen“ in ”Gehen“, ”über Nacht“ in ”übernachten“ 4 〈Med.〉 Blutstauung, Blutüberfüllung eines Organs bei geschwächtem Blutkreislauf, bes. nach langem Liegen [<grch. hypo ”unter“ + histanai ”setzen, legen“]

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Me|di|an|te  〈f. 19; Mus.〉 Mittelton der Tonika u. der darauf errichtete Dreiklang [zu lat. medianus ... mehr

Zys|to|to|mie  〈f. 19; Med.〉 operative Öffnung der Harnblase, Blasenschnitt [<Zyste ... mehr

Con|nec|ti|vi|ty  〈[–vı–] f. 10; IT〉 I 〈unz.〉 Vernetzbarkeit, Netzwerkfähigkeit von PCs, z. B. Vernetzung der PC von Unternehmen, Kunden u. Lieferanten II 〈zählb.〉 Verbindung zu Netzwerken, insbes. zum Internet, Internetzugang ... mehr

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