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Wahrig Wissenschaftslexikon

Hypostase

Hy|po|sta|se  auch:  Hy|pos|ta|se  〈f. 19〉 1 〈Theol.〉 1.1 die Ablösung einer Eigenschaft von einer Gottheit (z. B. Weisheit, Gerechtigkeit) u. ihre Verwandlung in ein selbstständiges, halbgöttl. Wesen  1.2 dieses Wesen selbst  2 〈Philos.〉 gedankliche Verdinglichung (auch Personifizierung) von Eigenschaften, Vorstellungen od. Begriffen 3 〈Sprachw.〉 Übergang eines Wortes in eine andere Wortart durch Veränderung der syntakt. Funktion, z. B. ”teilhaben“ in ”Teilhaber“, ”gehen“ in ”Gehen“, ”über Nacht“ in ”übernachten“ 4 〈Med.〉 Blutstauung, Blutüberfüllung eines Organs bei geschwächtem Blutkreislauf, bes. nach langem Liegen [<grch. hypo ”unter“ + histanai ”setzen, legen“]

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in|kon|gru|ent  〈Adj.〉 Ggs kongruent 1 nicht übereinstimmend ... mehr

Kon|takt|gift  〈n. 11〉 chem. Stoff, der schon durch Berührung auf Organismen giftig wirkt

Me|la|to|nin  〈n. 15; unz.; Biol.; Med.〉 Hormon der Zirbeldrüse, das bei Amphibien zu einer Aufhellung der Haut führt u. beim Menschen an der Regulation des biolog. Zeitsinnes beteiligt ist [<Melano… ... mehr

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