Wahrig Wissenschaftslexikon kriechen - wissenschaft.de
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Wahrig Wissenschaftslexikon

kriechen

krie|chen  〈V. i. 172; ist〉 1 sich dicht am Boden fortbewegen 2 sich auf allen vieren, auf Händen u. Füßen bzw. Knien fortbewegen 3 〈Tech.〉 langsam seine Form verändern od. sein Volumen verringern 4 〈fig.〉 sich sehr langsam fortbewegen ● die Zeit kriecht 〈fig.〉; nicht mehr ~ können 〈fig.; umg.〉 völlig erschöpft sein; die Autos krochen im Schneckentempo durch die Innenstadt; der Vogel kriecht aus dem Ei schlüpft aus dem Ei; durch eine Zaunlücke ~; das kleine Kind kriecht durchs Zimmer; müde ins Bett ~ 〈umg.〉 ins Bett gehen, schlüpfen; die Schlange, Schnecke kriecht über den Boden; der Hund kroch unters Sofa; vor jmdm. ~ 〈fig.〉 jmdm. demütig schmeicheln; ~de Pflanze = Kriechpflanze [<ahd. kriochan, chriuhhan <germ. *kreukan <idg. *greug–; zu idg. *ger– ”winden“;
Verwandt mit: Kraft]

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Wissenschaftslexikon

Zahn|bett  〈n. 27〉 den Zahn tragendes Knochen– u. Bindehautgewebe

Lauf|zeit  〈f. 20〉 1 〈Wirtsch.〉 Zeit bis zur Fälligkeit (einer Anleihe od. eines Wechsels), Gültigkeitsdauer 2 〈bes. Sp.〉 Zeit, die für das Durchlaufen einer Strecke gebraucht wird ... mehr

Le|ber|blüm|chen  〈n. 14; Bot.〉 ein Hahnenfußgewächs mit dreilappigen Blättern u. blauen, rosa od. weißen Blüten: Anemone hepatica

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