Wahrig Wissenschaftslexikon pfeifen - wissenschaft.de
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Wahrig Wissenschaftslexikon

pfeifen

pfei|fen  〈V. t. 189 u. V. i. 189; hat〉 1 mit gespitzten Lippen Töne od. Melodien hervorbringen 2 mit der Signalpfeife einen Ton hervorbringen 3 einen feinen, hohen Ton von sich geben 4 〈fig.〉 ein zischend–heulendes, sausendes Geräusch hervorbringen 5 〈Sp.〉 durch einen Pfiff anzeigen ● er pfiff sich eins 〈umg.〉 er pfiff ein Liedchen vor sich hin;〈fig.〉 er tat so, als ginge es ihn nichts an ● Amseln, Stare und andere Vögel ~; schon in der 2. Spielminute wurde das erste Foul gepfiffen; dem Hundden Hund durch Pfeifen zu sich rufen; die Lokomotive pfeift; Mäuse, Murmeltiere ~; eine Melodie, einen Schlager ~; der Wind pfeift ● auf zwei Fingern ~; auf einem Schlüssel ~; ich pfeife darauf! 〈fig.; umg.〉 das ist mir völlig gleichgültig, ich kann leicht darauf verzichten; daher pfeift der Wind? 〈fig.; umg.〉 also so ist das?, also das ist der wahre Grund?; der Wind pfeift im Schornstein, pfeift ums Haus; nach dem Hund ~; die Kugeln pfiffen ihm um die Ohren; die Spatzen ~ es schon von allen Dächern 〈fig.; umg.〉 jeder weiß es schon; ich werd dir was ~! 〈fig.; umg.〉 ich denke nicht daran (zu tun, was du willst)!; der Schiedsrichter pfiff zum Freistoß ● im Theater wurde gepfiffen (zum Zeichen des Missfallens); ~der Atem; ~de Geräusche im Lautsprecher [<mhd. pfifen, engl. pipe <lat. pipare ”piepen“; lautmalend als Nachahmung des Vogelrufs]

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Ort  I 〈m. 1〉 1 Platz, Stelle, Punkt 2 Raum, Gegend ... mehr

Über|rie|se  〈m. 17; Astron.; Bez. für〉 eine Klasse von Sternen mit höchster absoluter Helligkeit

man|nen  〈V. t.; hat; Mar.〉 von Mann zu Mann reichen (Stückgut)

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