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Wahrig Wissenschaftslexikon

Romantik

Ro|man|tik  〈f.; –; unz.〉 1 die geistigen Kräfte u. das Gefühl betonende künstl.–philos. Bewegung in Europa, bes. in Deutschland zwischen 1794 u. etwa 1830, die sich als Gegenbewegung zum Rationalismus der Aufklärung verstand u. eine Hinwendung zur Vergangenheit, bes. zum Mittelalter u. zum Volkstümlichen u. Märchenhaften, anstrebt (Früh~, Spät~) 2 〈Kunst〉 Richtung in der Malerei, bei der u. a. leuchtende Farben u. visionäre Lichteffekte eingesetzt wurden, z. B. bei C. D. Friedrich 3 〈Mus.〉 auf die Klassik folgende Richtung in der Musik, bei der subjektive Gefühle u. Stimmungen ausgedrückt wurden, z. B. bei Schubert, Schumann, Chopin 4 〈fig.〉 4.1 Hang zum Träumerischen, Abenteuerlichen, Fantastischen  4.2 das Träumerische, Abenteuerliche, Fantastische selbst (Lagerfeuer~)  ● die ~ eines Bildes, einer Landschaft, einer Schilderung; er hat keinen Sinn für ~ [→ romantisch; nach Klassik gebildet]

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Wissenschaftslexikon

Kau|li|flo|rie  〈f. 19; unz.; Bot.〉 die Erscheinung, dass die Blüten (z. B. beim Kakaobaum) nicht an bes. Trieben, sondern unmittelbar am Stamm od. an Ästen sitzen [zu lat. caulis ... mehr

Par|ti|al|schwin|gung  〈[–tsjal–] f. 20; Phys.〉 eine der sinusförmig mit bestimmter Frequenz verlaufenden Teilschwingungen bei der Überlagerung mehrerer Schwingungen mit verschiedener Frequenz

Sta|tis|te|rie  〈f. 19; unz.; Theat.; Film〉 Gesamtheit der Statisten

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