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11.01.1776

Heirat einer talentierten Malerin

Unterrichtet durch ihren Vater, den Maler Louis Vigée, arbeitete die äußerst talentierte Marie Louise Élisabeth Vigée schon als 15-Jährige als professionelle Porträtmalerin. Später erhielt sie von den Pariser Malern Gabriel François Doyen, Jean-Baptiste Greuze und Joseph Vernet Unterweisung. Als Frau war es für sie zunächst schwierig, Bilder auch öffentlich ausstellen zu lassen, was ihr schließlich durch die Aufnahme in die Académie de Saint-Luc gelang.

Die nächste Stufe der Karriereleiter erklomm Vigée am 11. Januar 1776, als sie den Maler Jean-Baptiste-Pierre Lebrun heiratete. Dieser beförderte ihre Karriere stark, denn als einflussreicher Kunsthändler verfügte Lebrun über Verbindungen zur Pariser Gesellschaft. Bald wollten viele adlige Damen ein Porträt der Vigée-Lebrun. Der ganz große Durchbruch kam 1778, als Königin Marie Antoinette die Malerin nach Versailles rief, wo zahlreiche Porträts der Königin und der königlichen Familie entstanden. 1783 wurde Élisabeth Vigée-Lebrun sogar in die Académie royale de peinture et de sculpture aufgenommen, als eine von nur 15 Frauen zwischen 1648 und 1793. Die Nähe zur königlichen Familie wurde Vigée-Lebrun jedoch beinahe zum Verhängnis. Zu Beginn der Französischen Revolution floh sie mit ihrer Tochter nach Italien. Erst 1802 kehrte die Malerin nach Paris zurück, wo sie 1842 starb.

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Soll|wert  auch:  Soll–Wert  〈m. 1〉 Wert, den eine physikalische od. mathematische Größe haben soll; ... mehr

pfäh|len  〈V. t.; hat〉 mit Pfählen stützen, an Pfählen festbinden (Bäume, Weinstöcke) ● jmdn ~ auf einen Pfahl spießen (im MA als Strafe) ... mehr

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