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13.02.1706

Schlacht bei Fraustadt

Mit Beginn des 18. Jahrhunderts brach zwischen Russland, Sachsen-Polen und Dänemark-Norwegen sowie Schweden ein Konflikt um die Vorherrschaft im Ostseeraum aus, der Große Nordische Krieg. In einer Großoffensive 1705/06 wollte eine sächsisch-russische Koalition die Armee der bislang dominierenden Schweden in Polen-Litauen zerstören. Während August der Starke, Kurfürst von Sachsen und polnischer König, mit seinen Truppen nach Warschau marschierte, wartete General Johann Matthias von der Schulenburg mit seinen sächsisch-russischen Verbänden nicht die Vereinigung mit den Truppen Augusts ab, sondern trat am 13. Februar 1706 bei Fraustadt (polnisch Wschowa) den Schweden unter dem Befehl von General Carl Gustaf Rehnskiöld entgegen. Diesem gelang ein überwältigender Sieg: Fast 8000 gegnerische Soldaten wurden getötet und fast ebenso viele gefangen genommen. Dazu kam eine immense Beute.

Während General von der Schulenburg alle Verantwortung von sich wies, machte der sächsische Geheime Rat August den Starken für das Desaster verantwortlich und forderte die Niederlegung der polnischen Krone. Nachdem die Schweden das Kurfürstentum Sachsen besetzt hatten, war August zur Abdankung gezwungen. Im Frieden von Altranstädt schloss er am 24. September 1706 Frieden mit den Schweden, musste aber deren Besatzung noch für ein Jahr tolerieren, für den Unterhalt des gegnerischen Heeres aufkommen sowie Wiedergutmachungen leisten.

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