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15.06.1246

Schlacht an der Leitha

Im Grenzgebiet entlang der Leitha zwischen dem Herzogtum Österreich und dem Königreich Ungarn kam es im 13. Jahrhundert immer wieder zu Konflikten, die militärisch ausgefochten wurden. Die Schlacht, die am 15. Juni 1246 an der Leitha, östlich von Wiener Neustadt, zwischen Herzog Friedrich II., genannt „der Streitbare“, und dem ungarischen König Béla IV. stattfand, war daher eine von vielen, und doch markiert sie einen entscheidenden Wendepunkt der österreichischen Geschichte. Das Heer Friedrichs II. konnte zwar einen Sieg erringen, aber der kinderlose Herzog fand unter ungeklärten Umständen auf dem Schlachtfeld den Tod. Er wurde im Stift Heiligenkreuz beigesetzt.

Mit Friedrich dem Streitbaren erlosch das Haus der Babenberger im Mannesstamm. In der Folge rangen zwei Frauen um die Durchsetzung ihres Erbanspruchs: Friedrichs Nichte Gertrud sowie seine Schwester Margarete. Letztere war es, die 1252 durch eine Eheschließung mit dem viel jüngeren Ottokar II. Přemysl, Sohn König Wenzels I. von Böhmen, den Streit für sich entscheiden konnte. Die österreichischen Landesfürsten wählten Ottokar zum Herzog von Österreich, Steiermark und Kärnten. Doch die Herrschaft des Přemysliden, der sich von Margarete scheiden ließ, blieb nur Episode, und nach weiteren unruhigen Jahren, in denen auch noch die Wittelsbacher Erbansprüche anmeldeten, konnten sich 1281 schließlich die Habsburger als neues Herrschergeschlecht durchsetzen.

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Wissenschaftslexikon

Pi|ran|ha  〈[–ranja] f. 10; Zool.〉 Raubfisch in südamerikan. Flüssen: Pygocentrus piraya; Sy Piraya ... mehr

Aba|sie  〈f.; –; unz.; Med.〉 Unfähigkeit zu gehen (bei erhaltener Körperkraft) [<grch. a… ... mehr

Ko|lo|ra|tur|so|pran  auch:  Ko|lo|ra|tur|sop|ran  〈m. 1; Mus.〉 1 helle, leichte, für Koloratur bes. geeignete Sopranstimme ... mehr

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