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18.06.1927

Nürburgring eröffnet

Am Morgen des 18. Juni 1927 hatte die feierliche Eröffnung der neuen „Gebirgs- und Prüfstrecke“ auf dem Nürburgring in der Gemeinde Adenau, Landkreis Ahrweiler, mit einer eher gemächlichen Besichtigungsfahrt für die angereiste Prominenz aus Politik und Kultur stattgefunden. Anschließend aber wohnten rund 85 000 begeisterte Zuschauer dem „1. Internationalen Eifelrennen“ bei, bei dem sich auf der 28,3 Kilometer langen Rundstrecke eine Vielzahl an Motorrädern und Automobilen mitreißende Verfolgungsduelle lieferten. So gewann das Rennen der Sportwagen der erfolgreichste Rennfahrer seiner Zeit, Rudolf Caracciola, mit seinem Mercedes-Benz Typ S.

Das „Eifelrennen“ hatte in den Jahren zuvor auf einem 33,2 Kilometer langen Straßenkurs rund um die Ortschaft Nideggen (bei Düren, Nordrhein-Westfalen) stattgefunden. Allerdings beeinträchtigten Straßensperren und das Durchfahren von Ortschaften im Renntempo das Alltagsleben der Bevölkerung beträchtlich. Für die Anwohnerschaft wie auch für die Rennfahrer stellte die Streckenführung zudem ein hohes Sicherheitsrisiko dar, so dass Pläne für eine eigene abgesperrte Rennstrecke entwickelt wurden. Nicht zuletzt galt der Bau und Betrieb der Strecke mit den dazugehörigen Gebäuden rund um die Nürburg als eine „große Notstandsmaßnahme“ zur Arbeitsbeschaffung in einer der ärmsten Regionen Preußens. Neben dem „Eifelrennen“ fand seit 1927 auch das Automobilrennen um den „Großen Preis von Deutschland“ auf dem Nürburgring statt.

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