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02.07.1881

Attentat auf US-Präsidenten

Seine Amtszeit währte nur etwas mehr als 100 Tage. Am 2. Juli 1881 schoss der Attentäter Charles J. Guiteau zweimal auf den amerikanischen Präsidenten James A. Garfield. Die beiden Kugeln trafen dessen Arm und Rücken. Guiteau machte Garfield dafür verantwortlich, dass seine Bewerbung für das Generalkonsulat in Paris abgelehnt worden war. Guiteau selbst litt jedoch unter einer schweren Persönlichkeitsstörung, was in Washington bekannt und der Grund für seine Ablehnung gewesen war.

Garfield war am frühen Morgen auf dem Washingtoner Bahnhof der Pennsylvania Railroad unterwegs, um seine beiden Söhne auf dem Weg zur Universität zu begleiten. Amerikanische Präsidenten bewegten sich seinerzeit noch völlig unbewacht, und ihr Tagesablauf fand sich oft in Zeitungen abgedruckt. Für den Attentäter war es deshalb ein Leichtes, dem Präsidenten aufzulauern und eine günstige Gelegenheit abzuwarten. Im anschließenden Prozess wurde der Geisteszustand Guiteaus durch Gutachter bestätigt; dennoch wurde er zum Tod verurteilt und gehängt. Der schwerverletzte Garfield lebte noch zwei Monate, ehe er an Wundbrand starb. Trotz gründlicher Suche und dem Einsatz neuester medizinischer Technik hatten die Ärzte die Kugel in seinem Rücken nicht entfernen können. Garfield war nach Abraham Lincoln der zweite amerikanische Präsident, der einem Attentat zum Opfer fiel. Seinem Schicksal folgten später William McKinley und John F. Kennedy.

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