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27.09.1589

Bau des Hofbräuhauses

Das Münchner Hofbräuhaus zählt zu den berühmtesten Wirts- und Brauhäusern der Welt. Im ausgehenden 16. Jahrhundert aber war man in München von „gutem Bier“ noch weit entfernt. Der bayerische Herzogshof ließ nicht selber brauen, sondern importierte teuer und aufwendig Braunbier aus dem niedersächsischen Einbeck. Um die Ausgaben des Hofes zu senken, gab Herzog Wilhelm V. am 27. September 1589 den Auftrag zum Bau eines eigenen Brauhauses in München. Dieses Urhofbräuhaus entstand im ehemaligen Hennen- und Badehaus der herzoglichen Residenz, dem „Alten Hof“, und nahm 1591 den Braubetrieb auf.

Der erste Braumeister Heimeran Pongratz kam aus dem Kloster Geisenfeld in der Hallertau und hatte maßgeblich am Bau des Brauhauses mitgewirkt. Qualitativ gut wurde das Münchner Bier aber erst, als Wilhelms Nachfolger Herzog Maximilian den Einbecker Braumeister Elias Pichler an die Isar holte. Aus dem beliebten „Ainpöck Bier“ wurde im heimischen Dialekt bald der „Bock“, das Bockbier. Herzog Maximilian sicherte sich überdies 1602 das Monopol, Weißbier brauen und verkaufen zu dürfen. In München wurde der Bau eines „Weißen Brauhauses“ notwendig, das 1607 am heutigen Standort des Hofbräuhauses am „Platzl“ fertiggestellt wurde. Hier wurde bald auch das Braunbier gebraut. Seit dem 19. Jahrhundert gilt das Münchner Hofbräuhaus als Inbegriff der Münchner Bierkultur.

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