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06.09.1901

Attentat auf Präsident McKinley

Abraham Lincoln, James A. Garfield und nun William McKinley: Innerhalb von vier Dekaden fielen drei US-amerikanische Präsidenten politischen Mordanschlägen zum Opfer. Präsident William McKinley traf es am 6. September 1901, als er die Weltausstellung in der Stadt Buffalo in New York State besuchte. Selbst seine 50 Bodyguards, die mit der Bewachung des republikanischen Präsidenten beauftragt worden waren, konnten ihn nicht schützen. Der aus einer polnischen Einwandererfamilie stammende Attentäter Leon Czolgosz traf McKinley mit zwei Schüssen in Brust und Unterleib. Czolgosz galt als Anarchist und verübte die Tat aus Unzufriedenheit mit der sozialen Lage der arbeitenden Bevölkerung in den USA.

Nach kurzem Prozess wurde das Urteil gesprochen: Todesstrafe, vollstreckt durch den elektrischen Stuhl. William McKinley überlebte das unmittelbare Attentat zwar, und Zeitungen berichteten, dass er schon auf dem Weg der Besserung sei. Wie schon bei Präsident James A. Garfield aber löste eine der im Körper verbliebenen Kugeln einen Wundbrand aus, an dem der Präsident eine Woche später verstarb. Nach diesem Mord kam es zu einer Professionalisierung des Personenschutzes. Der Secret Service erhielt die alleinige Zuständigkeit für den Schutz der amerikanischen Präsidenten.

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