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07.09.1652

Guo-Huaiyi-Rebellion

Knappe vier Jahrzehnte, von 1624 bis 1662, herrschte die niederländische Ostindien-Kompanie über die Insel Formosa (das heutige Taiwan). In dieser Zeit begannen die Niederländer, in großem Stil chinesische Siedler als Arbeitskräfte auf die Insel zu holen, was den Beginn der chinesischen Besiedlung Taiwans markiert. Zumeist waren es diese Bauern und Händler, die das Land urbar machten. Sie fungierten zudem als Unterhändler zwischen den Niederländern und dem chinesischen Festland. Zum Aufstand kam es schließlich, weil die Han-Siedler im Gegensatz zu den indigenen Bewohnern der Insel heftig besteuert wurden. Der Zuckerrübenbauer Guo Huaiyi stellte sich an die Spitze der chinesischen Bauern, die am 7. September 1652 mit Bambusspeeren bewaffnet das niederländische Fort Provintia stürmten. Von dort zogen die Aufständischen weiter zur niederländischen Hauptsiedlung Tayouan, wo sie jedoch einer Streitmacht aus niederländischen Soldaten und bewaffneten Indigenen erlagen.

Insgesamt wurden an diesem und den folgenden Tagen etwa 4000 chinesische Rebellen getötet, darunter auch ihr Anführer Guo Huaiyi. In der Folge verstärkten die Niederländer die Kontrolle über die chinesischen Siedler, änderten an ihrer Steuerpolitik jedoch nichts. Die Herrschaft der Ostindien-Kompanie endete bereits 1662, als der chinesische Heerführer Zheng Chenggong auf Taiwan landete und die Niederländer vertrieb.

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