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05.10.1338

Angriff auf Southampton

In der Frühphase des Hundertjährigen Krieges, in den Jahren 1338 und 1339, versuchte die französische Marine, unterstützt durch angeheuerte Piraten, den Engländern durch Angriffe auf Hafenstädte im Ärmelkanal wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. Ein erster Angriff im Frühjahr 1338 traf die Stadt Portsmouth nahezu unvorbereitet. Niemand hatte auf den Schiffen, die unter englischer Flagge gesegelt waren, feindliche Franzosen vermutet. Unter großem finanziellem Aufwand gingen die Küstenstädte nun daran, ihre Verteidigungsanlagen zu verbessern. Dieses Geld fehlte der ohnehin bankrotten Krone und schwächte die englische Seite zusätzlich.

Southampton indes versäumte es, seine baufälligen Mauern auszubessern. Das sollte der Stadt zum Verhängnis werden, als sich im Herbst 1338 etwa 40 französische Marine- und Piratenschiffe zu einem neuen Angriff versammelten. Die Gegner konnten die Stadt am nebligen 5. Oktober beinahe mühelos erobern. Etwa 630 Einwohner wurden getötet, andere in die Sklaverei verschleppt. Die Angreifer hatten es insbesondere auf die Waren der bedeutenden Handelsstadt abgesehen, nämlich Wein und Wolle, und plünderten die Lager restlos. Die Stadtmauern wurden geschleift. Der erzürnte englische König Eduard III. befahl in der Folge nicht nur die Neubefestigung der Stadt, sondern übte Vergeltung, indem er seinerseits französische Küstenstädte überfallen ließ.

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Noo|sphä|re  〈[no:o–] f. 19; unz.; Geogr.; Ökol.〉 Teil der Erdoberfläche, in dem menschliche Gesellschaften existieren u. bewussten Einfluss auf die Lebensumwelt nehmen [<grch. nous … mehr

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