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25. Dezember 1833

Athen wird Hauptstadt Griechenlands

“Diejenigen, die in Athen die neue Hauptstadt sehen, wollen uns anstelle einer wohlhabenden, herrlichen und wirtschaftlich gesunden Stadt das wertlose und unfruchtbare Attika geben.” So wie die liberale Zeitung “Athena” 1833, ärgerten sich viele Griechen. Man wolle sich nicht “von der Suche nach archäologischen Phantomen leiten lassen”. Doch der junge König Otto I. und seine vielen Unterstützer waren fest entschlossen, die Hauptstadt des neuen griechischen Staates von Nafplion nach Athen zu verlegen. Am 25. Dezember 1833 gab er seinen Entschluß öffentlich bekannt. Der junge Monarch aus dem bayrischen Haus der Wittelsbacher war erst seit einem halben Jahr im Land und auf dem Thron – und suchte nach einem Signal für den Neuanfang, nach den osmanischen Jahrhunderten und den voraufgegangenen Jahrzehnten voll revolutionärer Umtriebe und Bürgerkrieg. Die Rückbesinnung auf das klassische Athen sollte die Helenen an die ruhmreiche Vergangenheit erinnern. Athen aber “liegt in Ruinen”, so ein britischer Besucher. Die Wirtschaft der neuen Kapitale lag darnieder und nur gerade einmal 5 000 Einwohner waren dort zu Hause. Doch Otto I. ließ sich nicht beirren und seine Vision einer neuen Zentrale mit immensem Bauaufwand gestalten. 1834 zog der ganze Troß nach Athen – und damit in ein neues Zeitalter.

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Sin|fo|ni|et|ta  〈f.; –, –et|ten; Mus.〉 kleine Sinfonie

♦ zy|klo|id  〈Adj.〉 kreisähnlich [<grch. kykloeides … mehr

Ge|spinst|mot|te  〈f. 19; Zool.〉 Angehörige einer Familie von unscheinbaren, kleinen, weißlichen Schmetterlingen, deren Raupen in Gesellschaften zusammenleben u. große, die befallenen Pflanzen oft ganz überziehende Nester spinnen: Hyponomeutidae

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