um 46 Bau der London Bridge - wissenschaft.de
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um 46

Bau der London Bridge

Auf seinem Triumphbogen verkündete Kaiser Claudius, er habe sich im Jahr 43 erst 16 Tage in Britannien aufgehalten, als er als erster Herrscher elf britische Könige und die barbarischen Völker jenseits des Ozeans unterworfen habe. Eine strategisch bedeutsame Rolle spielte bei seinem Feldzug die Themse als Zugang in das waldreiche Hinterland. Nur wenige Jahre nach Beginn der Eroberung Britanniens wurde Londinium, das heutige London, gegründet.

Hier wurde die erste dauerhafte Brücke über die Themse wohl um 46 errichtet. Wie archäologische Funde zeigen, bestand sie zunächst aus Holz. Diese Brücke war der Schlüssel für eine rasante Entwicklung der Stadt, denn bald sollte der Themse-Übergang zum Hauptverkehrsknotenpunkt der ganzen Region werden. Hier kreuzten sich die wichtigsten Wege Südbritanniens, und über die schiffbare Themse konnte das Meer erreicht werden. So wuchs Londinium, als sich im 1. Jahrhundert ein friedlicher Handelsverkehr mit dem romanisierten Gallien entwickelt hatte, in kürzester Zeit zu einem wichtigen Handelszentrum, das „berühmt war ob seines Kommerzes und von Kaufleuten wimmelte“ (Cassiodor). Zwar fiel schon im Jahr 60 die Brücke während eines Kelten-Aufstands den Flammen zum Opfer, doch folgten viele Neubauten der bis 1750 einzigen Brücke Londons – der letzte 1967.

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