7. April 1958 Beginn der Ostermärsche - wissenschaft.de
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7. April 1958

Beginn der Ostermärsche

„Ban the bomb“, „Verbietet die Bombe“ – diesen Slogan hatten Tausende Atomwaffengegner groß auf ihre Fahnen geschrieben, als sie sich am 7. April 1958 vom Londoner Trafalgar Square auf den Weg zum Atomforschungszentrum Aldermaston machten. Großbritannien, so die Forderung, sollte seine Kernwaffen, insbesondere seine Wasserstoffbombe, aufgeben und die Atomwaffentests im Pazifik stoppen. Die Angst vor einem atomaren Krieg mit unvorstellbarer Zerstörungskraft hatte ihren Höhepunkt erreicht.

Die Initiative setzte ein starkes Zeichen, das die Blicke der Weltöffentlichkeit auf sich zog. An diesem verregneten Osterwochenende marschierte eine bunte Menge vier Tage lang und über 80 Kilometer weit. Der britische Designer Gerald Holtom hatte für die Aktion ein Logo entworfen, das „Peace“-Zeichen, das aus zwei Buchstaben des aus dem militärischen Kontext stammenden Flaggen-Alphabets besteht: einem N wie „Nuclear“ und einem D wie „Disarmament“.

Der Marsch nach Aldermaston leitete in den westeuropäischen Ländern die alljährliche Tradition der bis heute stattfindenden Ostermärsche ein. Auch in der Bundesrepublik hatte die von der SPD und dem Deutschen Gewerkschaftsbund 1958 organisierte Kampagne „Kampf dem Atomtod“ einen enormen Zulauf. In den großen Städten demonstrierten Hunderttausende gegen die atomare Aufrüstungspolitik Adenauers.

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Him|mels|ach|se  〈[–ks–] f. 19; unz.; Astron.〉 durch die beiden Himmelspole gehende, gedachte Gerade, die senkrecht auf der durch den Himmelsäquator gegebenen Ebene steht

Re|ak|tor  〈m. 23〉 1 〈Chem.〉 Apparat, in dem chemische od. biochemische Reaktionen ablaufen (in der Biotechnologie auch als Bioreaktor od. Fermenter bezeichnet) 2 〈Kernphys.; kurz für〉 Kernreaktor ... mehr

Ver|dachts|mo|ment  〈n. 11; Rechtsw.〉 Umstand od. Ereignis (Vorgang, Äußerung), der bzw. das zu einem Verdacht Anlass gibt ● es liegt ein, kein ~ vor

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