1.311 v. Chr. Die Gründung von Alexandria - wissenschaft.de
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1.311 v. Chr.

Die Gründung von Alexandria

Im Januar 331 v. Chr. hätte sich einem Betrachter am ägyptischen Nildelta ein seltsames Bild geboten: Ein kleiner blonder Mann schritt dort auf und ab, schien Vermessungen vorzunehmen und streute mit Mehl Linien in den dunklen Sand. So merkwürdig dies auch aussehen mochte, so einfach war der Grund dafür. Alexander der Große, König von Makedonien und seit kurzer Zeit auch Pharao von Ägypten, hatte hier an der Küste die ideale Stelle für seine neue Stadt gefunden: Alexandria. Es ist bei weitem nicht die einzige Stadt, die Alexander gegründet hat, und die seinen Namen trägt, aber es ist mit Abstand die berühmteste. Einer von Alexanders Freunden und Nachfolgern, Ptolemaios, machte die Stadt zur Hauptstadt von Ägypten. Unter ihm und seinen Nachfolgern sollte sie für Jahrhunderte den kulturellen und wissenschaftlichen Mittelpunkt der antiken Welt bilden. Alexander hatte den Ort mit viel Bedacht ausgewählt: Die Lage am Nil, der Hauptverkehrsschlagader in Ägypten, gewährleistete die Verbindung bis tief in das Hinterland. Eine große und geschützte Bucht bot die Voraussetzung für einen Seehafen und Kontakten ins gesamte Mittelmeer. Auf der vorgelagerten Insel Pharos sollte zudem noch eines der sieben Weltwunder entstehen: der Leuchtturm.

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