7. November 1801 Die „Volta–Säule“ - wissenschaft.de
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7. November 1801

Die „Volta–Säule“

Es war nicht die erste Begegnung zwischen dem kleinen Korsen und dem großen Physiker: Bereits 1796 hatte sich Napoleon in Pavia von den Experimenten Alessandro Voltas beeindruckt gezeigt. Doch was der inzwischen zum Ersten Konsul Frankreichs aufgestiegene Bonaparte nun, fünf Jahre später, in einer Exklusivvorführung für das „Institute de France“ zu sehen bekam, war eine Sensation: Die „Voltaische Säule“ war die erste brauchbare Elektrizitätsquelle, die einen stetig fließenden Strom abgeben konnte. Die erste Batterie. Ein Jahr zuvor hatte der italienische Gelehrte erstmals Metall-Plättchen aus Zink und Kupfer abwechselnd übereinander getürmt und in ein Glas mit verdünnter Salzsäure eingebracht. Zwischen den beiden Polen dieser Säule nun lag elektrische Spannung an, die kräftig genug war, einen Stahldraht zum Schmelzen zu bringen. Das ganze gelehrte Europa diskutierte seitdem die über diese Erfindung. So kam es zur Einladung nach Paris. Napoleon lobte den „guten Doktor“ sehr und verlieh ihm eine Goldmedaille. Volta selbst blieb bescheiden. „Ich denke auch, daß meine Entdeckungen von einem gewissen Wert sind.“

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