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14. Mai 1643

„Dieudonné“ wird König

Im April 1643 rief König Ludwig XIII. von Frankreich seinen kleinen Sohn an sein Krankenbett und fragte ihn: „Wie heißt du?“ – „Ludwig XIV.“ – „Noch nicht“, entgegnete der Vater. Doch nur wenige Wochen darauf, am 14. Mai 1643, starb der König, und der noch nicht fünfjährige Ludwig bestieg den Thron Frankreichs. Schon seine Empfängnis hatte man als Wunder betrachtet, war doch Ludwigs XIII. Ehe mit Anna von Österreich über 20 Jahre kinderlos geblieben und die Hoffnung auf einen Thronfolger längst aufgegeben worden. „Dieudonné“ (Gottesgeschenk) wurde der Knabe deshalb genannt. Obgleich seine Mutter Anna und sein Pate Kardinal Mazarin die Regierungsgeschäfte für den minderjährigen König führten, schien mit dem Tod des Vaters die Kindheit Ludwigs XIV. vorüber: Bilder zeigen den Vierjährigen mit ernster Miene und in vollem Herrscherornat thronend. „Majestät, Euer Sitz repräsentiert für uns den Thron des lebendigen Gottes“, erfuhr er schon kurz nach seiner Krönung. Im Jahr 1654, nach Erreichen der Volljährigkeit, wurde Ludwig XIV. in der Kathedrale von Reims erneut gekrönt. Jetzt erhielt er auch den „sacre“, die Salbung mit dem Öl aus der heiligen Ampulle, die dem Frankenkönig Chlodwig einst eine Taube vom Himmel gebracht haben soll.

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li|tho|gra|phisch  〈Adj.〉 = lithografisch

Ak|ti|no|me|trie  auch:  Ak|ti|no|met|rie  〈f. 19; unz.〉 1 〈Phys.〉 Strahlungsmessung ... mehr

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