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20. Dezember 1924

Einführung des „Alpendollar“

Nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie 1918 herrschte ein heilloses Währungschaos: Jeder der Nachfolgestaaten hatte seine Kronenscheine mit eigenen Aufdrucken zu nationalem Geld umgestempelt. Zudem hatten mehr als 1300 Städte und Gemeinden das Recht erhalten, „Notgeld“ zu drucken: Die Wirtschafts?krise hatte zu einer rasanten Geldentwertung geführt. Die Krone gab es nicht mehr – und die Kronen waren nichts mehr wert. Der 20. Dezember 1924 brachte eine neue Ordnung: An diesem Tag wurde in der Alpenrepublik die neue Währung eingeführt. Der „Schilling“ bildete den Endpunkt einer vorbildlichen Stabilisierungspolitik durch die österreichische Regierung. Begonnen hatte es mit der Gründung der Nationalbank im November 1922. Zwei Jahre später wurde die Währungsreform vollständig umgesetzt: 10000 Kronen wurden getauscht gegen einen neuen Schilling. Der Schilling wurde zu einer der stabilsten Währungen Europas und erhielt daher vom Volksmund den passenden Scherznamen „Alpendollar“. Zweimal wurde er abgeschafft: zum erstenmal während der Zugehörigkeit Österreichs zum Deutschen Reich von 1938 bis 1945; und schließlich endgültig zum 1. Januar 2002 mit der Einführung des Euro.

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Mi|ni|ma|lis|mus  〈m.; –; unz.; Kunst〉 Stilrichtung, die sich auf (schmucklose) Grundformen u. elementare Bestandteile beschränkt; →a. Minimal Art … mehr

Schä|del|de|cke  〈f. 19; Anat.〉 obere gewölbte Fläche des Hirnschädels; Sy Kalotte ( … mehr

Ju|gu|lar|ader  〈f. 21; Anat.〉 = Drosselvene

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