01.11.1952 Erste Wasserstoffbombe gezündet - wissenschaft.de
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01.11.1952

Erste Wasserstoffbombe gezündet

Es war die bis dahin stärkste von Menschen herbeigeführte Explosion: Am 1. November 1952 zündeten die USA erstmals eine Wasserstoffbombe. Innerhalb von Sekundenbruchteilen verschwand eine ganze Insel im pazifischen Eniwetok-Atoll; an ihrer Stelle klaffte nun ein fünf Quadratkilometer großer und 50 Meter tiefer Krater. Die „Superbombe“, für deren Zündung ein Atomsprengsatz notwendig war, hatte die 500-fache Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Es handelte sich um einen Prototyp; die Entwicklung weiterer thermonuklearer Bomben mit noch größerer Explosionskraft war geplant.

Die Blockade Berlins 1948/49, die Zündung der sowjetischen Atombombe 1949 und die Gründung der NATO im selben Jahr bezeichnen den Beginn des Kalten Krieges. Er ließ technische Entwicklungen reifen, deren Zerstörungspotential jede menschliche Vorstellungskraft sprengte. Wasserstoffbomben und Marschflugkörper, die mit Atomwaffen bestückt waren, galten dem amerikanischen Militär hierbei als strategischer Schlüssel, um den konventionellen Streitkräften Russlands etwas entgegenzusetzen. Die Proteste unter Wissenschaftlern wie Robert J. Oppenheimer, dem „Vater der amerikanischen Atombombe“, fruchteten nichts. Der amerikanische Präsident Harry S. Truman segnete nur ab, was die Generäle bereits beschlossen hatten. Der amerikanische Vorsprung im Rüstungswettlauf mit der Sowjetunion währte nicht allzu lang: 1953 verfügte auch sie über die „Superbombe“.

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