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14. März 1681

Gründung Pennsylvanias

William Penn, Sohn eines einflußreichen englischen Admirals gleichen Namens, war einer der wichtigsten Sprecher der umstrittenen Religionsgemeinschaft der Quäker. Nachdem ihn sein Engagement für seine Glaubensbrüder mehrfach ins Gefängnis gebracht hatte, plante Penn die Gründung einer Quäkerkolonie in Nordamerika. Zugute kam ihm dabei, daß der englische König Karl II. bei seinem Vater Schulden hatte: Am 14. März 1681 unterzeichnete der König eine Urkunde, in der er Penn zur Begleichung dieser Schulden ein großes Stück Land nördlich von Maryland übertrug.

Die äußerst waldreiche Kolonie sollte nach des Königs Willen nicht nur „Sylvania“ (von lateinisch silva, Wald) heißen, sondern Penn zu Ehren „Pennsylvania“. Das Gebiet umfaßte die heutigen Bundesstaaten Pennsylvania und Delaware und war von Indianern besiedelt. Penn soll ihnen im Vertrag von Shackamaxon ein großes Stück Land abgekauft haben. Obgleich die Existenz dieses Vertrags umstritten ist, weiß man, daß Penn und seine Siedler friedlich mit den Indianern zusammenlebten. In einem „heiligen Experiment“ wollte Penn in der Kolonie Brüderlichkeit, Religionsfreiheit und Toleranz walten lassen. 1683 begann er mit der Ansiedlung von deutschen Siedlern in „Germantown“, heute ein Vorort der im selben Jahr gegründeten Stadt Philadelphia.

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