7. November 1659 Halb Spanien, halb Frankreich - wissenschaft.de
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7. November 1659

Halb Spanien, halb Frankreich

Studiert man den Grenzverlauf zwischen Spanien und Frankreich auf einer modernen Landkarte, so stößt man auf eine Besonderheit: Inmitten des französischen Staatsgebiets, im Département Pyrénées-Orientales, liegt die spanische Enklave Llívia. Seine eigenartige Existenz verdankt das etwa zwölf Quadratkilometer große Gebiet dem Pyrenäenfrieden, der am 7. November 1659 zwischen Spanien und Frankreich geschlossen wurde. Seit 1635 hatte Krieg zwischen beiden Staaten geherrscht. Nach der Niederlage Philipps IV. von Spanien 1658 bei Dünkirchen gegen eine französisch-englische Allianz trat Spanien nicht nur Flandern, Luxemburg und den Hennegau, sondern auch die nördlich der Pyrenäen gelegenen Teile der katalonischen Gebiete Rosselló (franz. Roussillon), Vallespir und Cerdanya an die französische Krone ab. Die Gebirgskette selbst bildete fortan die Grenze zwischen den Kontrahenten und teilte Katalonien in zwei Hälften. 33 spanische Dörfer nördlich der Pyrenäen fielen laut Friedensvertrag an Frankreich. Doch da Llívia kein Dorf, sondern eine Stadt war und daher von den Bestimmungen ausgenommen werden mußte, ist es bis heute spanisch geblieben.

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Di|a|zo|ver|bin|dun|gen  〈Pl.〉 wichtige Gruppe organisch–chemischer Verbindungen, die eine Azogruppe (–N=N–) an einem Arylrest gebunden enthalten, von techn. Bedeutung bei der Herstellung der Azofarbstoffe

Öl|pal|me  〈f. 19; Bot.〉 Fiederpalme, deren junge Blätter als Palmkohl gegessen werden u. aus deren Früchten Öl für industrielle Zwecke gewonnen wird

ana|mnes|tisch  auch:  anam|nes|tisch  〈Adj.; Med.〉 die Anamnese betreffend, auf ihr beruhend, mit ihrer Hilfe; ... mehr

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