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15.03.1493

Kolumbus kehrt zurück

Als die Karavelle „Niña“ am 15. März 1493 den Hafen im portugiesischen Palos erreichte, war der Jubel unbeschreiblich. Die Menschen feierten den genuesischen Seefahrer Christoph Kolumbus, der im August 1492 mit drei Schiffen und im Auftrag der spanischen Krone aufgebrochen war, um einen Seeweg nach Ostasien zu finden. In seinem Logbuch war als Ziel der Reise die chinesische Stadt „Quinsay“ (das heutige Hangzhou) eingetragen, über die schon Marco Polo als „Stadt des Himmels“ geschrieben hatte. Nach einer schwierigen Überfahrt war Kolumbus im Oktober 1492 unwissentlich auf die Neue Welt gestoßen und auf den Bahamas an Land gegangen. Bei der Weiterfahrt hatte er außerdem Kuba und das heutige Haiti entdeckt.

Kolumbus war fest vom Erfolg seiner Expedition überzeugt, davon, einen direkten Seeweg nach China entdeckt zu haben. Seiner Ankunft folgte ein Triumphzug durch Spanien, in dem er die mitgebrachten Schätze einem staunenden Publikum vorführte. Das Gold und die Edelsteine, die exotischen Früchte und gezähmten Papageien, vor allem aber die Eingeborenen, die man aus ihrer Heimat entführt hatte, erregten Aufsehen und täuschten vielleicht ein wenig darüber hinweg, dass nichts von den unermesslichen Reichtümern aus dem „Reich des großen Khan“ zu sehen war. Auch hatte Kolumbus das Flaggschiff der Unternehmung, die „Santa Maria“, verloren, sie war auf eine Sandbank gelaufen. Vom spanischen Königspaar wurde der Seefahrer dennoch reich privilegiert und erneut mit einer Expedition betraut, die bereits im September 1493 startete.

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